Die Theater@LLIANZ

 
Sieben freie Theaterhäuser sind in der Österreichischen Theaterallianz zusammengeschlossen und bilden eine bundesweite Plattform für das zeitgenössische Theater in Österreich. Im Zentrum der vom BMWKMS geförderten gemeinsamen Aktivitäten steht der Austausch von ausgewählten Inszenierungen zeitgenössischer österreichischer Dramatik.
 
Bisher wurden an die 50 Produktionen im Rahmen der Theaterallianz ausgetauscht, d.h. die Inszenierungen der Theater konnten in den jeweils anderen Bundesländern als Gastspiel gezeigt werden. Der Austausch kommt den einzelnen Partnertheatern, einem wesentlich größeren Publikum und nicht zuletzt den Autor*innen und an den Produktionen beteiligten Künstler*innen zugute, da sie mit ihrer Arbeit durch die Gastspiele österreichweit bekannt werden. Die Produktionen werden in diesem Sinne intensiv „genutzt“, grenzüberschreitend in bis zu sieben Bundesländern präsentiert und können damit die öffentliche Wahrnehmung der freien Theater über die unmittelbare Region hinaus erweitern.
 
Darüber hinaus hat die Österreichische Theaterallianz bereits zum fünften Mal einen Autor*innenpreis ausgelobt. Der Preis wurde 2016 von Thomas Köck, danach von Miroslava Miru Svolikova, Bernhard Studlar, Josef Maria Krasanovsky und aktuell von Natalie Baudy gewonnen. Er hat bereits jetzt ein überregionales Renommee. Das Siegerstück wird von einem der Theater inszeniert und dann von allen anderen Theatern als Gastspiel gezeigt. Wir freuen uns auf die Uraufführung dieses hervorragenden Stücks österreichischer Dramatik.
 

gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
 

 



News


STATEMENT DER THEATERALLIANZ ÖSTERREICH ZUM LEITUNGSWECHSEL AM SCHAUSPIELHAUS WIEN


Die aktuellen Vorgänge rund um die Neubesetzung des Schauspielhauses Wien werfen grundlegende Fragen nach Transparenz und Nachvollziehbarkeit kulturpolitischer Entscheidungsprozesse auf. Ausschreibungen, Hearings und Juryverfahren verlieren an Glaubwürdigkeit, wenn zentrale Entscheidungen für die Öffentlichkeit und die betroffenen Kulturschaffenden nicht ausreichend nachvollziehbar sind. Dadurch gerät das Vertrauen in faire und transparente Verfahren unter Druck.

Mehr Informationen